Angaben zu meiner Schafzucht:


Nach 10-jähriger Schafhaltung mit Fleischschafen wollte ich in die Zucht einsteigen. Allerdings gab es nach Auskunft des Zuchtverbandes für meine damals gehaltene Rasse bereits ausreichend Züchter.

Beim jährlichen Schäferstammtisch 1996 wurde die neue Schafrasse Dorper vorgestellt. Diese Rasse machte mich sofort neugierig und ich kaufte mir vom renommierten Zuchtbetrieb Kraft im Juni 1997 vierzehn maedifreie Dorper-F1-Lämmer (mit 50% Dorper-Anteil) und einen reinrassigen Spitzenbock. Nach diesen guten Erfahrungen mit Verdrängungskreuzung habe ich meinen Bestand jedoch mittlerweile auf ausnahmslos reinrassige (100%ige) Dorperschafe umgestellt. Denn mein Ziel war es nun, als Herdbuchzüchter anerkannt zu sein.

Jedes Jahr findet in meinem Betrieb eine routinemäßige Überprüfung auf Maedi statt, bislang immer mit negativem Befund.

Durch Genotypisierung wird der Grad der Scrapie-Anfälligkeit bei der gesamten Herde bestimmt. Die Resultate hierbei sind hervorragend, meine gesamte Herde besteht dank gezielter Zuchtauswahl aus G1-Tieren!


Nach langjähriger Erfahrung mit Dorper-Schafen kann ich folgendes Resümee ziehen:

- Dorper-Schafe sind ausgesprochen vital und widerstandsfähig
- sie lammen sehr leicht und meist ohne Hilfe
- die Lämmer sind sehr frohwüchsig
- Kunden loben das sehr schmackhafte Fleisch
- der Umgang mit dieser sehr schönen und interessanten Rasse bereitet mir nach wie vor sehr viel Freude

 

 

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